Auf den Spuren des Six Days Trial

Belstaffs dauerhafte Beziehung zu dieser Veranstaltung gewinnt mehr und mehr an Intensität

All die, die mit Belstaff vertraut sind, wissen: Das Scottish Six Days Trial ist einer der Höhepunkte in unserem Kalender. Seit dem Jahr 1948, in dem wir erstmals unsere Trialmaster erschufen, um den Fahrern ein gutes Rüstzeug mitzugeben für die oft brutale Kombination aus Wetter und Terrain, die sie erwartet, ist unsere Beziehung zu dieser Veranstaltung nachhaltig und etwas ganz Besonderes.

Als der Scottish Trials-Gewinner Sammy Miller in den 60er Jahren seine fünf Siege einfährt, tut er dies vom Wetter unbehelligt und absolut trocken in seiner Belstaff Trialmaster. Heute ist es unser Botschafter Dougie Lampkin, der die Veranstaltung dominierte. In diesem Jahr wollte er seine unglaubliche Bilanz von 12 Siegen ausbauen – die letzten sieben davon in Folge.

Während der gesamten Woche war Dougie dem Führenden James Dabill auf den Fersen. Dieser hoffte, nachdem er am nervenaufreibenden letzten Tag des Rennens im vergangenen Jahr gegen Dougie verloren hatte, endlich seinen Hattrick vollenden zu können.

Dieses Gefühl von atemberaubenden Momenten und Drama sind langjährigen Fans der Veranstaltung bestens vertraut. Seit seinen frühesten Anfängen im Jahr 1909 ist das Scottish Six Days Trial der ultimative Test für Ausdauer, Geschick und Mut. Die Fahrer versuchen, Schluchten, Felsen und sogar Flüsse auf leichtgewichtigen Motorrädern zu überwinden, ohne während des gesamten Rennens einen Fuß falsch zu setzen – oder gar aufzusetzen. Vergessen Sie Geschwindigkeit, hier geht es um Geschick, Durchhaltevermögen und Geisteshaltung.

Auch in diesem Jahr war es nicht anders, und knifflige Konditionen auf einem besonders rutschigen Abschnitt brachten Lampkin ins Hintertreffen. Dougies Belastbarkeit und Erfahrung zeigten sich offensichtlich, er holt auf, und in einer beeindruckenden Phase in der Mitte des Rennens scheint es, als gäbe es für den letzten Tag noch einmal alles zu gewinnen. Plötzlich lag der Fokus jedoch auf Dabill – würde er in der Lage sein, die Nerven zu behalten?

Dennoch: Nach sechs Tagen und mehr als 500 Meilen nahezu fehlerfreier Fahrt erweist sich der Abstand zu den Spitzenreitern, der mittlerweile zweistellig ist, als unüberwindlich. Die Nummer 13 mag Dougie diesmal Pech gebracht haben, aber die endgültigen Ergebnisse erzählen uns nur einen kleinen Teil der Geschichte. Sie erzählen uns vom Ziel, nicht von der Reise.

Als Lampkin Dabill gratuliert, mischen bei all der Enttäuschung jede Menge Aufrichtigkeit und Herzlichkeit mit. „Er ist gut gefahren“, so Dougie. „Er hat nicht einen Fuß falsch gesetzt.“

Auch mit seiner eigenen Leistung scheint er ähnlich zufrieden – und das aus einem guten Grund. „Mit 43 Jahren habe ich gezeigt, dass ich es immer noch mit den Besten aufnehmen kann“, so Dougie. „Ich denke schon darüber nach, wie ich James im nächsten Jahr den Pokal wieder abnehmen kann.“

Es hat also den Anschein, als wäre der Titel nur leihweise vergeben.

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